Die Insel Pohnpei ist die Hauptinsel von Mikronesien und hat wunderschöne Landschaften, idylilsche Sandstrände und das Paradies schlechthin zu bieten. Sie ist das Oberhaupt von 162 anderen Atollen und Inseln, die ebenfalls zu Mikronesien gehören. Die 178 km² große Lagune lädt zum Tauchen und Schnorcheln ein. So kann man sich einen Überblick über die Meereswelt unter der Oberfläche genau vorstellen. Es gibt drei Landschaftsarten auf der Insel. Die Küstenstreifen sind mit Mangrovenwäldern bewachsen. Dahinter befindet sich eine große Graslandschaft, die steppenähnlich aussieht. Und noch weiter im Inselinneren findet man das Hochland, welches mit weiten Teilen Wald bedeckt ist. Hier werden hohe Niederschlagsmengen gemessen, womit die Insel Pohnpei eine der niederschlagsreichsen Regionen der Erde ist.

Das Wetter auf Pohnpei

Mikronesien ist großflächig, liegt jedoch in der Nähe des Äquator und somit zählen die meisten Regionen zum subtropischen Klima. Hohe Temperaturen findet man hier das ganze Jahr über, doch auch viele Niederschläge, die die Luftfeuchtigkeit so richtig hoch werden lassen. Im gesamten Jahr sind es hier zwischen 25 und 30 Grad. Es gibt jedoch auch eine Trockenzeit auf den Inseln, in der dann die kühlen Passatwinde wehen und die Hitze ist nicht ganz so drückend. Während der Regenzeit sollte man das Land nicht gerade besuchen, je nachdem ob nördlich des Äquators oder südlich, so versetzt ist auch diese Zeit, in der es meist auch zu Stürmen kommen kann. Die See ist dann wild und baden kann man hier auch nicht. Die Wirbelstürme kommen meist zwischen Juni und Dezember, sonst kann man hier bequem hinreisen, doch man sollte trotzdem den Regenmantel nicht vergessen. Da die Temperaturen nie unter 20 Grad sinken, sind das jedoch Sommerregen, die man gut aushalten kann.

Sehenswürdigkeiten auf Pohnpei

Die Ruinen Nan Madol

 

Pohnpei

Fotografiert von: NOAA Photo Library

Möchte man sich alte Ruinen anschauen? Dann ist man in Nan Madol genau richtig. Diese Ausgrabungen sind mehr als 1000 Jahre alt und aus Basaltstein damals gefertig. Man nennt es das Venedig des Pazifiks. Und das macht es zu etwas ganz Besonderem. Früher waren die Ruinen nicht im Land, sondern in einer einzigartigen Lagune, getrennt durch Brücken und Wege, wie in Venedig. Leider weiß man dazu nicht viel mehr, es bleibt genau so ein Gemeimnis, wie die Maya- und Inkakultur oder Stonehenge in Südengland. Man sollte für diese Expedition gut zu Fuß sein, denn man gelangt zu den Ruinen über einen kleinen Pfad. Da es hier wenig Tourismus gibt, sind die Ruinen nahezu unberührt und noch so zu besuchen, wie sie damals waren. Man kann sich richtig in die Situation hineinversetzen, wie früher hier Menschen gelebt haben. Kein kitschiger Souvenirladen, auch kein Müll, wie sonst überall. Sondern noch der Ursprung der Landschaft und ihre alten Häuser.

Kepirohi Waterfall

Pohnpei

Fotografiert von: Ajith-Kumar

Was man in Europa manchmal als Wasserfälle bezeichnet, ist schon lachhaft. Hier dagegen gibt es einen richtigen, der mehrere Meter in die Tiefe plätschert und schier gigantisch wirkt, nämlich den Kepirohi Wasserfall. Von Madol aus kann man hierher zu Fuß gehen. Der Wasserfall erinnert an eine Hochzeitstorte, so eine eigenartige Form weist er auf. Unter dem Wasserfall kann man durchschwimmen und nicht nur das. Davor kann man locker seine Bahnen ziehen und es als Frühsport benutzen. Es gibt auch ein Hotel direkt vor dem Fall, welches häufig nur von Einheimischen genutzt wird und vom Tourismus nahezu verschont bleibt. Wer viel Zeit mitbringt, kann hier sehr gut entspannen, sich mit einem Buch in den Schatten lesen und die Zeit vergehen lassen. Natur ist hier einzigartig.

Sokehs Rock

Pohnpei

Fotografiert von: NOAA Photo Library

Man sieht häufig in den Dschungelgebieten der Erde vereinzelte Steineberge. Und einer davon ist Sokehs Rock, der in einer außerordentlich grünen Landschaft ist und mitten von Urwald umgeben wird. Noch dazu wird daran gern Kletter geübt. Auch Wanderer können sich hier versuchen. Diese zählt dann aber schon zu den schwersten unter ihnen und kann einige Stunden dauern. Doch dafür hat man einen wunderschönen Ausblick, wenn man oben angekommen ist. Manche steinerne Wege sind am Ende mit Rosen bestückt, so ist es auch hier beim Sokehs Rock. Die Weite und Endlosigkeit des Urwaldes kommt hier zur Geltung.

Kolonia

Viele Städte sind heutzutage nur noch für Touristen da, so nicht Kolonia. Sie ist eine funktionelle Stadt, die mit vielen kleinen schicken Wohnungen, Häusern und Läden für ihre Einheimischen alles zu bieten hat. Doch auch Touristen sind hier willkommen. Highlights kann man hier an einer Hand abzählen, dich es schön ruhig und man kann entspannen. Es gibt viele kleine Hotels und einen wunderschönen Blick auf Sokehs Rock. Auch die deutsche Kirche ist einen Besuch wert. Die Stadt hat jedoch viele Restaurants mit kulinarischen Köstlichkeiten. Für jeden ist etwas dabei.

Ant Atoll

Man ist in der Südsee und die ist berühmt für ihre Strände, das azurblaue Meer und die Bilderbuchlandschaften und deshalb darf man nicht vergessen wenigstens einen Strand zu erwähnen, nämlich Ant Atoll, eines der schönsten Atolle, die es hier in der Region gibt. Es befindet sich direkt am Strand der berühmte Pohnpei Surf Club. Es gibt nur wenige Touristen die es hier her verschlägt und so hat man tagsüber seine Ruhe, kann entspannen und das Paradies auf Erden entdecken. Auch zum Sufen ist man hier herzlich eingeladen. Die Surfschule ist eine der besten, die es in Mikronesien gibt.

Das Titelbild wurde fotografiert von: Luigi Guarino

Pohnpei – die Hauptinsel Mikronesiens
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