Die Galapagosinseln gehören zu Ecuador und befinden sich in etwa auf der Höhe des Äquators, der wiederum Namens gebend für Ecuador ist. Galapgos ist ein sogenanntes Archipel, dass aus vulkanischen Inseln über mehrere Millionen Jahre geschaffen wurde. Die Inseln liegen 937 km westlich vor der Küste Ecuadors im Pazifik. Seit 1978 zählen die Inseln zum UNESCO Weltkulturerbe.

Welche Reise lohnt sich nach Galapagos?

Galapagos

Die Galapoges Inseln sind so vielseitig wie die einheimische Flora und Fauna. So kann man die Inseln per Kreuzfahrtschiff aus erkunden oder das sogenannte Insel-Hopping machen. Hier reist man direkt von Insel zu Insel. Empfehlenswert sind Santa Cruz, San Cristobal, Floreana und Isabella. Von den verschiedenen Stationen aus kann man Tagesausflüge an Land oder Meer durchführen. 97 % der Fläche Galapagos sind durch den Nationalpark geschützt. Einzigartig an den Galapagosinseln sind die verschiedenen Zonen, die sich über die Inseln ziehen. Bis zu 10 m Höhe vom Meeresspiegel aus fängt die sehr trockene Küstenzone an. Urlauber können hier die Mangroven entdecken, die es nur noch an wenigen Plätzen in der Welt gibt. Gefolgt, bis zu 100 m, erstreckt sich die Trockenzone, in der sich Kakteen und andere buschartige Gestrüppe finden lassen. In der Übergangszone kommt es vermehrt zur Nebelbildung, während Kakteen und Gestrüpp abnimmt. In der Regelwaldzone kann man riesige Bäume und atemberaubende Pflanzenformationen bewundern. Die Braune Zone ist heutzutage leider stark von dem Menschen anthropogen beeinflusst und lässt sich nur noch teilweise im Norden von San Cristobal und Santa Cruz finden. In der Zone des Hochlands, die sich nur in den höchsten Lagen der Inseln befinden, wachsen vereinzelt Gräser und ähnliches. Auf den Galapagosinseln haben Urlauber die Chance eine außergewöhnliche Flora und Fauna auf nur wenigen Kilometern wahrzunehmen.

Galapagosinseln – wo die Fauna explodiert

Galapagos Schildkröte

Die Galapagosinseln sind ein Ort auf der Erde, wo schier unendlich viele verschiedene Arten aufeinander treffen. Dies liegt daran, dass bei der vulkanischen Entstehung der Inseln Tierarten über den Meerweg auf die Inseln gelangen konnten. Die Arten konnten sich an die natürlichen Gegebenheiten hervorragend anpassen und bilden so den Grundstein für die heutige Artenvielfalt.
Die meisten Arten auf den Inseln sind mit ähnlichen Arten auf dem Festland verwandt. Sie haben sich aber aufgrund ihrer Isolation auf den Inseln spezialisiert. Die wohl berühmtesten tierischen Einwohner der Galapagosinseln sind die gleichnamigen Galapagosschildkröten. Diese majestätischen Lebewesen können weit über 100 Jahre alt werden und zählen zu den größten Landschildkröten, die wir auf der Erde haben. Die Schildkröten können von Urlaubern und Touristen im Nationalpark besucht werden. Das Füttern der Tier im Park ist strengsten untersagt. Was viele Menschen bei ihrem Besuch auf den Galapagosinseln vergessen ist, dass noch viele weitere beeindruckende Lebewesen Galapagos ihre Heimat nennen. Pinguine, Seebären, Meeresschildkröten und eine Vielzahl von Echsenarten fühlen sich mehr als Wohl auf den Galapagosinseln.

Wissenswertes zu den Galapagosinseln

Die Einzigartigkeit der Galapagosinseln ist den Menschen schon zu früheren Zeiten aufgefallen. Der berühmte Wissenschaftler und Begründer der Evolutionstheorie Charles Darwin nutzte die Galapagosinseln für seine Untersuchungen. Bei seinen Expeditionen konnte er seinen Theorien zur Evolution stützen. Nach ihm wurden die Darwin Finken benannt.
Die insgesamt 16 Inseln, die zur Galapagos Formation zählen, liegen genau über dem sogenannten Galapagos Hotspot. Hier sind besonders viele und hohe vulkanischen Aktivitäten zu verzeichnen, wovon die 13 größeren und die 3 kleineren Inseln betroffen sind. Aufgrund dieser außergewöhnlichen Umstände ist die Artenvielfalt der Flora und Fauna heutzutage so beeindruckend.
Folgende Inseln können während einer Rundreise der Galapagosinseln besucht werden:

  • Baltra
  • Bartolome
  • Chinese Hat
  • Daphne Mayor
  • Espanola
  • Fernandina
  • Floreana
  • Genovesa
  • Isabela
  • Mosquera
  • North Seymour
  • Plaza Sur
  • Rabida
  • San Cristobal
  • Santa Cruz
  • Santa Fe
  • Santiago

Sehenswürdigkeiten auf den Galapagosinseln

Die vulkanischen Galapagosinseln können nicht nur mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna überzeugen, sondern auch mit den historischen Sehenswürdigkeiten. Wer sich ein Bild von den exotischen Künsten der Galapagosinseln machen möchte, kann sehr gut eins der vielen Kunstmuseen auf den Insel besuchen. Die Maki-Art Gallery oder die Galeria Exotico Ecuador sind nur zwei der wunderschönen Museen. Wen es nach Santa Cruz verschlägt, darf sich auf keinen Fall den Santa Cruz Fish Market entgehen lassen. Hier pulsiert das einheimische Leben und man kommt ganz einfach in Kontakt mit der netten, aufgeschlossenen Bevölkerung der Insel Santa Cruz. Wer Bildung und die Natur genießen möchte, kann sich auf dem Wanderweg mit dem Namen Darwin Trail weiterbilden und die Natur erforschen. Es gibt mehr als 140 verschiedene Vogelarten auf den Galapagosinseln. Eine Vielzahl wurde von Charles Darwin entdeckt und charakterisiert.

Die Galapagosinseln – Ecuadors Paradies
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