Bora Bora ist eine kleine Insel im Pazifik, welche zu Französisch-Polynesien gehört. Die Insel erstreckt sich gerade mal auf einer Landfläche von 38 km. Auf Bora Bora leben rund 9000 Menschen. Warum also nicht einmal solch ein Urlaubsparadies besuchen?

Rund um die Insel

Bora Bora ist ein kleines Atoll, welches aus Vulkangestein entstanden ist. Rund um die Insel gibt es rund 30 kleine Inseln, welche aus Korallen bestehen. Allesamt erschließen sie sich zu einer traumhaften Lagune. Bora Bora zeichnet sich vor allem durch seine Vielfalt in der Natur aus. Das schwarze Vulkangestein, steht weißen Sandstränden, türkisblauen Lagunen und begrünten Flächen gegenüber. Dadurch ergibt sich ein einzigartiges Naturgemisch, welches in dieser Art nirgendwo anders auf der Welt so zu finden ist.

Der Ort Vaitape

Der Ort im Nordwesten der Insel gelegen und ist entweder per Shuttle oder mit dem eigenen Mietwagen gut zu erreichen. In Vaitape leben etwa 4600 Einwohner. Der Ort hat einen kleinen Hafen, welcher zum Bummeln und Verweilen einlädt. In dem Ort gibt es einen Supermarkt, in welchem man sich mit verschiedenen Produkten eindecken kann. Vaitape ist zudem künstlerisch angehaucht. Neben zahlreichen Galerien gibt es hier verschiedene handgemachte Produkte wie Schmuck. Das sind nicht nur besondere Mitbringsel, sondern auch sehenswerte Accessoires. In dem Ort gibt es auch zahlreichen Geschäfte, welche Schmuck mit der schwarzen Tahiti-Perle anbieten. Diese wird gern getragen und eines der beliebtesten Mitbringsel aus der Region. Ein weiterer Hafen in Vaitape ist für den Schiffsverkehr zuständig. Von hier fahren die Fähren zu den benachbarten Inseln ab.

Die Strände

Bora Bora Strand

Einer der beliebtesten Strände auf Bora Bora ist der Matira Beach. Er misst etwa eine Länge von 3 km. Der Strand ist gut besucht, bietet aber trotzdem immer ausreichend Platz zum Entspannen und Sonnenbaden. In der Nähe des Strandes gibt es außerdem zahlreiche Restaurants. Der Strand ist natürlich gehalten und ist dennoch mit Toiletten, Duschen und einer Strandbude ausgestattet. Dafür werden die Besucher mit weißem Sandstrand und türkisblauem klaren Wasser belohnt. Der Strandzugang ist sehr gut.

Beim Besuch mit Kindern sollte deshalb darauf geachtet werden, dass sie Schwimmhilfen tragen und nur im flachen Wasser unter Aufsicht baden gehen. Das Wasser ist sehr warm. Hin und wieder kann man beim Baden auf den einen oder anderen Meeresbewohner treffen. Hier sollte man aber keine Panik bekommen, sondern sich ruhig verhalten, da die meisten Tiere friedlich im Wasser schwimmen. Ruhigere Strände sind auf der Insel Motu zu finden. Hier gibt es weniger Hotels und somit auch weniger voller Strände.

Wassersport auf Bora Bora

Aufgrund seiner besonderen Lage wird die Insel natürlich auch für Wassersportler gern zum Ziel. Vor allem Surfer und Tauchen nutzen die Gebiete rund um die kleinen Inseln. Natürlich werden auch andere Wassersportarten wie Paddling und Kanufahren realisiert werden. Das Angebot an Wassersportarten wächst immer weiter. Zudem gibt es ausreichend Platz, sodass jeder Urlauber seiner eigenen Vorliebe nachgehen kann. An den einzelnen Stationen oder direkt im Hotel können zudem verschiedene Kurse wie zum Beispiel w+eine Tauchschule gebucht werden. Ebenso zieht es immer wieder Wanderer auf die Insel, welche den Gipfel Mount Otemanu auf 727 m erklimmen. Die Besonderheit des Berges besteht darin, dass er zum einen aus schwarzem Vulkangestein besteht und zum anderen über die Insel ragt. Daher wird er auch immer wieder als der Finger der Südsee bezeichnet, welcher in den Himmel ragt.

Der Urlaub auf Bora Bora

Aufgrund der Exklusivität der Insel ist der Urlaub auch entsprechend teuer. Deshalb nutzen viele die Reise für die Flitterwochen oder andere besondere Gelegenheiten. Zudem kann die Insel nicht einfach mit einem Linienflug angesteuert werden. Von Deutschland aus benötigt man für die Anreise etwa 30 Stunden. Zudem handelt es sich um einen Gabelflug. Von Tahiti aus wird dann der Flughafen Motu Mute auf Bora Bora angesteuert. Die Weiterreise vom Flughafen zum Hotel erfolgt dann nicht wie gewohnt mit dem Bus, sondern mit einem Hotelboot. So gelangen die Gäste direkt zum Hotel und müssen nicht erst auf die Hautpinsel fahren, um zur Unterkunft zu kommen. Die meisten Reisenden mieten sich auf der Insel ein Auto, um mobil zu sein und selbstständig Unternehmungen machen zu können.

Der Bus ist für Touristen eher weniger geeignet, da man nie genau sagen kann, wann dieser fährt. Oftmals können aber auch im Hotel verschiedene Trips gebucht werden oder es gibt Shuttleverbindungen beispielsweise in den Ort Vaitape. Die Hotels auf Bora Bora sind sehr unterschiedlich. Es gibt viele Luxusresorts, die zum Erholen und Entspannen einladen und auch gern Honeymooner empfangen. Daneben sind natürlich auch kleine Hotels zu finden, die weniger Luxus bieten dafür aber günstiger sind. Es lohnt sich vorab genau die Unterkünfte anzuschauen und dann eine Wahl zu treffen. Es besteht auch die Möglichkeit Bora Bora während einer Kreuzfahrtreise zu besuchen. Einige Reedereien haben die Insel in der Südsee mittlerweile in ihre Route aufgenommen.

Ausflugstipps auf Bora Bora

Bora Bora Mont Otemanu

Um die Insel kennenzulernen lohnt es sich eine Jeep Safari zu machen. Hier wird die Insel auf eine andere Art erkundet. Ebenso besteht die Möglichkeit eine Rundfahrt mit einer Boot zu machen und so beispielsweise auch andere Inseln von Französisch-Polynesien anzusteuern. Reisende sollten zudem die Vaitape vorgelagerte Insel Motu Tapu besuchen. Der Transfer mit dem Boot dauert nur etwa 10 Minuten. Dafür ergibt sich eine neue Sicht auf die Hauptinsel. Für Wanderer dürften die Gipfel Mont Otemanu und der Mont Pahia sehr interessant sein. Beim Aufstieg lässt sich die Natur der Insel erkunden. Schließlich oben angekommen ergibt sich ein schöner Blick auf das Atoll.

Ebenso interessant ist das Meeresmuseum Lagoonarium. Anders als in einem klassischen Museum tauchen die Besucher hier ab und erkundigen die Unterwasserwelt der Südseeinsel hautnah. Der Ausflug ins für die ganze Familie geeignet dafür jedoch recht teuer. Es ergibt sich jedoch ein einmaliger und unvergesslicher Blick in die Unterwasserwelt. Bora Bora hat auch eine geschichtliche Seite. Im Zweiten Weltkrieg waren viele der Südseeinsel Stationen der amerikanischen Armee. Aus diesem Grund sind noch heute zahlreiche Rückstände aus dieser Zeit auf Bora Bora zu finden. Dazu gehören zahlreiche Kanonen. In einer Kanonen Sightseeingtour werden alle Stationen, an denen es heute noch Kanonen gibt angefahren. Die Besucher können hier einen eindrucksvollen Einblick in die damalige Zeit bekommen.

Die Natur auf Bora Bora

Die Natur spielt auf der Insel eine wichtige Rolle. Am bedeutsamsten ist wohl die Lagune mit der Rochenstraße. Es gibt in der Lagune zahlreiche Meeresbewohner zu bestaunen. Aber auch im Inselinneren gibt es zahlreiche grüne Flächen. Hier wachsen beispielsweise Hibiskus, Guaven und verschiedene Farne. Die tropisch wirkende Natur wird durch ein warmes mildes Klima begünstigt.

Bora Bora – Die Trauminsel im Pazifik
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